Unsere Schulangebote für die Sekundarstufe 2

 

Einzelne Führungen aus dem Programm der Sekundarstufe I sind – mit Anpassungen an die veränderten Anforderungen – auch für Klassen der Sekundarstufe II lohnend. Im Besonderen:

 

- Tropische Nutzpflanzen   (ganzjährig)

 

- Heil- und Giftpflanzen     (Juni  bis September)

 

- Karnivoren                    (Juni  bis September)

 

- Samen und Früchte        (September bis Oktober)

 

 

THEMENBEREICH EVOLUTION

 

Die Evolution spielt im Pflanzenreich auf die gleiche Weise wie bei Tieren. Evolutive Phänomene können an verschiedenen Pflanzenarten im Botanischen Garten besonders anschaulich beobachtet werden.

 

 

EVOLUTION IM BOTANISCHEN GARTEN (90 Min.)

 

Diese Führung vermittelt die Grundbegriffe der Evolutionstheorie anhand ausgesuchter Pflanzenbeispiele. Sie kann als abgeschlossenes Programm oder als Einstieg ins Thema verwendet werden.

 

 

ANPASSUNG AN SPEZIELLE LEBENSBEDINGUNGEN (STANDORTFAKTOREN) (je ca 45 Min.)

 

-Pflanzen des Tropischen Regenwaldes im Vergleich mit Pflanzen der Wüsten und Trockensavannen

 

-Pflanzenmerkmale der Mittelmeervegetation und der kontinentalen Steppen

 

-Einblicke ins Alpinum: Anpassungen an ein Leben oberhalb der Baumgrenze

 

-Karnivoren und Epiphyten: Anpassungen an ein Leben in Nährstoffarmut

 

KOEVOLUTION (90 Min.)

 

Interaktionen zwischen verschiedenen Arten und ihre wechselseitigen Anpassungen können an beeindruckenden Beispielen veranschaulicht werden:

 

- Blütenpflanzen und ihre Bestäuber: Eine Erfolgsgeschichte der Superlative.

 

- Symbiose und Parasitismus

 

- Mimikry und Mimese

 

 

KONVERGENTE EVOLUTION AUF VERSCHIEDENEN KONTINENTEN (45 Min.)

 

- Entwicklung der Stammsukkulenz bei Kakteen der neuen Welt im Vergleich mit Wolfsmilchgewächsen der alten Welt.

 

- Entwicklung der Blattsukkulenz bei Agaven der neuen Welt im Vergleich mit Aloearten der alten Welt.

 

- Ausbildung von passiven Fallgruben (Karnivorie) bei Nepenthesarten aus Südostasien im Vergleich mit Sarracenienarten aus dem Südosten der USA.

 

 

ADIATIVE RADIATION BE PFLANZEN (45 Min.)

 

Am Beispiel der Aloe-Arten des südlichen Afrika oder der Aeonium-Arten der Kanarischen Inseln kann die rapide evolutive Auffächerung einer Art in verschiedene neue Arten oder Unterarten eindrücklich aufgezeigt werden.  

 

 


 

 

THEMENBEREICH BIODIVERSITÄT

 

Botanische Gärten, mit ihren umfangreichen Pflanzen-sammlungen, sind ideale Orte, um die Vielfalt des Lebens in direktem Kontakt erfahren zu lassen. Nirgendwo sonst kann auf so engem Raum die Einzigartigkeit, aber auch die Verwundbarkeit der Pflanzenwelt besser erlebt werden. Die folgenden Programme zielen auf die Wichtigkeit der Erhaltung der Vielfalt als Grundlage allen Lebens hin.

 

 

BIODIVERSITÄT IN VERSCHIEDENEN LEBENSRÄUMEN (90 Min.)

 

Im Vergleich verschiedener Lebensräume kann die Vielfalt von Pflanzengemeinschaften, sowie ihr Nutzen und ihre Gefährdung besonders gut aufgezeigt werden. Als Beispiele seien hier genannt:

 

- Moorlandschaften mit Torfmoosen und Karnivoren als typische Vertreter

 

- Garrigue und Macchia mit ihrem Artenreichtum

 

- Ruderalflächen und Buntbrachen mit ihren Pionierpflanzen und seltenen Ackerunkräuter

 

- Gewässer und Sumpflandschaften, trop. Regenwälder, Wüstengebiete, Steppen und viele mehr

 

Broschüre zur Ausstellung "Lebensräume" zum Herunterladen hier

 

 

NEOPHYTEN UND INVASIVE NEOPHYTEN(90 Min.)

 

Reisefreudigkeit, Handel und Globalisierung bringen auch Pflanzen aus fernen Regionen in neue Lebensräume. Während die einen sich nicht etablieren können und andere sich problemlos in die bestehende Flora einfügen, gibt es  auch Pflanzenarten, welche invasiv werden können. Wir gehen der Problematik dieser invasiven Neophyten nach und zeigen die wichtigsten Arten, wie zum Beispiel Sommerflieder, Drüsiges Springkraut, Staudenknöterich oder Riesenbärenklau.

 

Broschüre zur Ausstellung "Schöne neue Pflanzenwelt" - Invasive Pflanzen in der Schweiz und in den Tropen zum Herunterladen hier

 

 


 

 

INFOBLÄTTER JAMES COOK PFLANZEN 

 

James Cooks Südseefahrten sind für die Geschichte der Botanik von grosser Bedeutung. Auf seinen Reisen in den Pazifik nahm er einen oder gar mehrere Botaniker mit. Joseph Bank (der spätere Direktor der Royal Botanical Gardens in Kew) und Carl Solander auf die erste Reise, Johann Reinhold und Georg Forster auf die zweite Reise. Sie alle waren fleissige Pflanzenjäger.

 

Im BOGA hat es einige pazifischer Pflanzen, denen Captain Cook auf seinen Reisen begegnete. Einige dieser Pflanzen nutzten die polynesischen Einheimischen seit Jahrhunderten.Vom tropischen „Paradies“ Tahiti, über den geheimnisvollen Südkontinent bis zur Westküste Kanadas bereiste James Cook und seine Mannschaft den gesamten Pazifik.

 

Die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Pflanzen, Mensch und Natur, sowie die Konsequenzen menschlichen Handels können mit Cook und seinen Entdeckungen exemplarisch aufgezeigt werden.

 

Kopievorlage Infoblätter zu einigen James Cook Pflanzen zum Herunterladen hier

 

Download JahresprogrammSchulangebote (PDF)

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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